![]() Schade, der Sommer ist vorbei Das Laub färbt sich bunt und es wird kühler, jede Menge Naturmaterial lädt zum Basteln ein
Das Büro KIKIFAX war wieder fleißig und hat jede Menge Die Arbeiten dieser Seite sind Bestandteil eines umfangreichen Archivs von über 200 unterschiedlichen Anfragen bei Christian Badel - Atelier KIKIFAX
KIKIFAX beliefert Kinderbuchverlage und diverse Zeitungen, Familienmagazine und Kinderzeitschriften mit Rätselbildern, Texten, Illustrationen und kompletten Kinderseiten. Fragen Sie mich noch heute nach einem maßgeschneiderten Angebot!
Der Herbst hat begonnen. Nicht nur das Wetter zeigt sich von einer kühleren Seite. Auch die Pflanzen haben herbstliche Farben und auf den Feldern wird die Ernte eingefahren. Die letzten Getreidefelder werden abgemäht und zurück bleiben gelbe Stoppeln und Strohballen. Die großen runden Riesen auf den Feldern sind nichts anderes als riesige Strohballen. Sie werden später im Stall dann einfach, wie einen Teppich, abgerollt. Manchmal sind sie auf den Dörfern auch zu riesigen Strohpuppen aufgetürmt und mit Stoffen bezogen. Dann laden sie zu Erntefeiern und Dorffesten ein. „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“...heißt es in einem alten Kinderlied. Was es damit auf sich hat und woher der Ausdruck: „Der frisst ja wie ein Scheunendrescher“ kommt, erfahrt ihr auf der Kinderseite. Außerdem nehmen wir Strohhüte, Strohfeuer und Strohköpfe genauer unter die Lupe. Im Basteltipp könnt ihr nachlesen, wie man sich aus Stroh eine Strohpuppe bastelt und warum der Trinkhalm auch Strohhalm heißt, obwohl er gar nicht aus Stroh ist.
Der Schnitter mit seiner Sense, mäht das Getreide. Welchen Weg durch das Kornfeld müsste er wählen, um bis zur Strohpuppe und den Getreidegarben zu kommen?
|
Die Getreideernte war früher richtige Knochenarbeit. Bei den ersten Ackerbauern vor einigen tausend Jahren wurde das Getreide noch mühsam mit Erntemessern und Sicheln geschnitten. Die ersten dieser Geräte, bestanden aus Holz- oder Geweihstücken, in die man Feuersteinklingen eingeklemmt hatte. Um die Getreidekörner aus den Ähren zu lösen, wurden dann die Tiere darüber getrieben. Später machte die Sense mit dem Sensenblatt aus Eisen und die Eisensichel das Arbeiten etwas leichter. Zur Erntezeit wurden ganze Schnitterkolonnen eingesetzt, um das Getreide zu ernten. Die Halme wurden zu Garben gebunden. Zum Trocknen wurden dann mehrere kegelförmig ... (weiter)
Als Stroh bezeichnet man die ausgedroschene, getrocknete Halme von Getreide. Bei der Getreideernte fällt viel Stroh an, das früher auf den Feldern einfach verbrannt wurde. Die Strohfeuer brannten ganz schnell ab. Anders als beim Lagerfeuer mit Holz. Die trockenen, weichen Halme wurden aber auch als Einstreu in den Tierställen verwendet. Noch heute wird Stroh in den Pferde- und Kuhställen auf den Boden gestreut. Man verwendet Stroh aber auch als Brenn- oder als Baumaterial. Früher trugen vor allem die Bauern Schuhe aus Stroh. Diese hielten im Winter die Füße warm und waren außerdem billig herzustellen. Denn Stroh gab es ja genug. Stroh wurde übrigens....
|
||||||
|
|||||||